Unsere Einrichtung


Was ein Kind lernt

 

Ein Kind, das wir ermutigen, lernt Selbstvertrauen.

Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit.

Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung.

Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft.

Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben, lernt Vertrauen.

Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,

lernt, zu lieben und zu umarmen und

die Liebe dieser Welt zu empfangen.

(Autor unbekannt)


Das Bild vom Kind - Grundverständnis unsere Arbeit


Jedes Kind ist einmalig und unverwechselbar; es wird so angenommen und akzeptiert, wie es ist- als eigenständiges Individuum mit Stärken und Schwächen, mit besonderen Bedürfnissen, mit individuellen Gefühlen und Erfahrungen. Das einzelne Kind soll Freude und Geborgenheit erfahren und seinen Bedürfnissen entsprechend seine Umwelt entdecken und begreifen können. Dafür braucht es einen Ort, an dem es spielen, toben, erforschen und andere Kinder erleben kann.

"Kinder sind von Geburt an mit grundlegenden Kompetenzen sowie einem reichhaltigen Lern- und Entwicklungspotenzial ausgestattet. Die Entwicklung des Kindes ist also keineswegs nur ein körperlicher und mentaler Reifungs- und Wachstumsprozess." (Handreichung S. 11 BEP)

 

"Die ersten Lebensjahre werden nicht mehr nur unter einer Betreuungs-, sondern viel mehr unter einer Bildungsperspektive gesehen und als Fundament im Bildungssystem wahrgenommen. […] Entscheidend ist eine kompetenz- und dialogorientierte Haltung, mit der Erwachsene Kindern heute als Bildungspartner begegnen." (Handreichung S.12)


Einrichtung


Unsere Kindertagesstätte verfügt über schöne, nach neuen pädagogischen Gesichtspunkten gestaltete Räume (ein großer Gruppenraum, Schlafraum, Bad). Dort betreuen wir 10 Kinder von 1-3 Jahren. Wir bieten für die verschiedenen Lernfelder und Bildungsaspekte entsprechende Funktionsbereiche an (z.B. Bewegungsecke, Kreativbereich, Bauecke, Ruhezone, etc.).

Außerdem haben wir ein in zwei Bereiche gegliedertes Außengelände mit vielfältigen Möglichkeiten für Bewegung, Bauen, Wahrnehmung, Kreativität und Entspannung, für Forschung und Wissensaufbau. Bei uns erlernen und erleben Kinder Gemeinschaft und werden in ihrer Entwicklung begleitet und gefördert. Das Erzieherinnenteam schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich die Kleinkinder Wohlfühlen und ihre momentanen Entwicklungsschwerpunkte ausleben können.

Impressionen unserer Einrichtung finden Sie in unserer Galerie.


Eingewöhnung


Mit dem Besuch der Kinderkrippe beginnt für Eltern und Kinder ein neuer "Lebensabschnitt". Für beide Seiten bedeutet dies ein großer Schritt: Für Eltern ist es oftmals die erste Trennung von ihrem Kind und für das Kind selbst bedeutet die Eingewöhnung, erste Erfahrungen in einer völlig fremden Umgebung mit ebenso fremden Menschen zu sammeln.

Grundlegende Ziele der Eingewöhnung:
Wir wollen die Eltern und die Kinder auf ihrem Weg in die Krippe begleiten und für beide Seiten die Eingewöhnung so angenehm und so behutsam wie möglich gestalten. Maßgeblich ist der Aufbau einer vertrauensvollen und stabilen Beziehung, sowohl zwischen Kindern und Erzieherinnen als auch Eltern und Erzieherinnen.
Unentbehrlich hierfür sind intensive Gespräche zwischen Eltern und Erzieherinnen. In einem Erstgespräch, das kurz vor Beginn der Krippenzeit stattfindet, können beide Seiten Informationen austauschen, die für den Alltag in der Krippe wichtig sind (s. Fragebogen Eingewöhnung). Auch während der Eingewöhnungsphase ist es bedeutsam, sich täglich auszutauschen, um eine vertrauensvolle Beziehung zueinander zu schaffen und eventuell auftretende Unsicherheiten abzubauen.
Bei den "Weschnitzpiraten" orientieren wir uns nach dem "Berliner" Eingewöhnungsmodell. Hier werden Elternteil und Kind während der gesamten Eingewöhnungszeit kontinuierlich von einer Bezugserzieherin begleitet. Diese versucht langsam und einfühlend Kontakt zum Kind aufzunehmen.
Die Eingewöhnung läuft in 4 Phasen ab:

1) Grundphase: (Tag 1-3)
Die Mutter/ der Vater kommt mit dem Kind zusammen in die Einrichtung. Beide bleiben ca. eine Stunde im Gruppenraum. In den ersten Tagen erfolgt kein Trennungsversuch.
2) Erster Trennungsversuch (ab dem 4. Tag)
Nach ca. 30 Minuten im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter/der Vater vom ihrem/ seinem Kind und verlässt die Einrichtung. Wichtig ist, dass das Elternteil in der Nähe bleibt. Die maximale Trennungszeit beträgt 30 Minuten. Ziel: Das Kind beobachten und je nach Wohlbefinden des Kindes wird mit den Eltern der weitere Werdegang besprochen.
3) Stabilisierungsphase (nach ca. 1 Woche)
Erst wenn sich das Kind von der Erzieherin nach der Trennung trösten lässt, werden die Zeiträume ohne die Mutter/ den Vater in den nachfolgenden Tagen allmählich vergrößert. Weiterhin ist es wichtig, dass sich das eingewöhnende Elternteil in der Nähe der Einrichtung aufhält und jederzeit erreichbar ist.
4) Schlussphase (nach ca. 2-4 Wochen)
Die Mutter/ der Vater hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch telefonisch erreichbar, falls die Stabilität der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht so gefestigt ist, um dem Kind gegebenenfalls emotionalen Rückhalt zu geben. Es ist unerlässlich, dass Kindern die Zeit gewährt wird, die sie benötigen, um sich in der neuen Umgebung sicher und wohl zu fühlen. Daher kann die Dauer der Eingewöhnungszeit von Kind zu Kind unterschiedlich sein.

Alltag in der Krippe


 

  Uhrzeit Aktivität
  7.30 - 9.00 Uhr Die Piratenkinder kommen in die Krippe;
Freispiel/freies Frühstück, danach Zähne putzen
  9.00 - 11.00 Uhr

Angebote wie Basteln, Malen, Backen etc.
oder Ausflüge/Spielen im Außengelände

  11.00 - 11.30 Uhr

Sitzkreis: Begrüßungslied, Singen, Finger- und Bewegungsspiele,

Gemeinsames Aufräumen

  12.00 - 12.30 Uhr

Mittagessen,
anschließend Hände/Gesicht waschen, Windeln wechseln

  12.30 - 14.15 Uhr

Mittagsschlaf

  14.15 - 14.30 Uhr

Wach werden; Frisch machen/Wickeln

  14.30 - 14.45 Uhr Abholzeit

Die pädagogische Arbeit


 Der hessische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) bildet u.a. die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

 

"Der Bildungs- und Erziehungsplan steht für eine Pädagogik, die das Kind mit seinen individuellen Lernvoraussetzungen in den Mittelpunkt stellt. Das Kind erfasst aktiv seine Umwelt und gestaltet - ko-konstruiert - seine Lernerfahrungen mit" (BEP S.7)

 

Gemäß dem BEP liegt in unserem pädagogischen Erziehungskonzept der Schwerpunkt auf der Förderung und Stärkung der kognitiven, emotionalen und sozialen Basiskompetenzen.
In der Kinderkrippe "Weschnitzpiraten" orientieren wir uns in unserer pädagogischen Arbeit am entwicklungszentrierten Ansatz. Vertrauen der Erwachsenen in die Fähigkeiten und Möglichkeiten jedes einzelnen Kindes bestimmt die erzieherische Grundhaltung und ist Ausgangspunkt jeglichen pädagogischen Handelns. "Der Weg ist das Ziel/Hilf mir, es selbst zu tun". Das Kind ist kein Gefäß, das mit Lerninhalten gefüllt wird; der Sinn des kindlichen Lernens liegt nicht im Endprodukt, sondern im Lernprozess selbst.

 

Mehr Details finden Sie in unserem ausführlichen pädagogischen Konzept.

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Einblick in das pädagogische Konzept der Kinderkrippe "Die Weschnitzpiraten".
Konzeption_Kinderkrippe_Weschnitzpiraten
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